Youngtimer

Pionier der Mittelklasse

Youngtimer des Monats: Opel Vectra

Mit dem optisch eher zurückhaltenden Vectra A erzielte Opel von Ende 1988 bis Mitte 1995 einen wahren Verkaufsschlager. Die Baureihe löste den Ascona C ab und verkaufte sich knapp 2,5 Millionen Mal, während der insgesamt siebenjährigen Produktion. Das machte den Vectra A zu dem bis dahin erfolgreichsten Modell in der Geschichte von Opel.

Der avantgardistische Franzose

Mit dem Avantime war Renault seiner Zeit voraus.

Avantime: ein Kofferwort aus dem französischen „avant“ (vor) und dem englischen „time“ (Zeit). Bei dem Renault Avantime ist der Name Programm: das Modell war seiner Zeit voraus. 1999 als Konzeptfahrzeug vorgestellt, 2001 erstmals produziert und 2003 schon wieder eingestellt.

Legende aus Fernost

Legende aus Fernost: der Honda Legend

Wer einer Baureihe den Namen „Legend“ gibt, hat Großes vor. So war es auch bei Honda: In den 1980er Jahren beschloss der japanische Konzern, sich mit Rover zusammenzutun, um die Oberklasse zu erobern. 1985 war es dann so weit: Die viertürige Limousine kam in Japan auf den Markt.

Der Überflieger

Mercedes-Benz

Die Automobile von Mercedes-Benz stehen für Zuverlässigkeit, Tradition und Innovation. Doch 1991 sorgte die S-Klasse Baureihe 140 für viel Aufsehen und Diskussion. Die Modelle, welche von Juli 1991 bis September 1998 gebaut wurden, markieren bis heute einen kontroversen Moment in der Unternehmensgeschichte.

Für Elise

Lotus Elise S1

Wohl wenige Namen stehen derart für Exklusivität wie der des Sportwagenherstellers Lotus. Einen Wagen des britischen Unternehmens auf deutschen Straßen zu erblicken, grenzte lange an eine Sensation. Erst mit der 1995 vorgestellten Lotus Elise änderte sich das ein wenig.

Alle Achtung!

Auto am Straßenrand.

Audi steht heute weltweit genauso für Autos der Premiumklasse wie BMW oder Mercedes-Benz. Einen großen Anteil daran hat die Oberklasselimousine A8. Im Jahr 1994 kam mit dem D2 deren erste Generation auf den Markt. Vor allem durch die hohe Verarbeitungsqualität und das elegante Design konnte das Modell schon damals punkten. Aber auch ein ganz besonderer Kniff bei der Konstruktion der Karosserie verschaffte dem Fahrzeug ein Alleinstellungsmerkmal. Doch der Reihe nach.

Ein Mustang aus japanischer Zucht

Ein roter Ford Probe

Das englische Wort „probe“ bedeutet in etwa so viel wie „Versuchsrakete“. Ein Name, der nicht passender für das als Mustang-Nachfolgemodell geplante Gemeinschaftsprojekt des US-amerikanischen Konzerns Ford und des japanischen Autobauers Mazda hätte gewählt werden können. Denn bei Versuchen ist der Ausgang ja bekanntlich offen …

Japanischer Boxer verliert gegen die EU

Ein Subaru Impreza WRX STi mit Rallye-Lackierung.

Blauer Lack, goldene Felgen – klingelt es da bei Ihnen? Richtig, das war das unverwechselbare Finish des Subaru Impreza WRX STI. In den 90ern gewann der allradgetriebene Japaner mit seinem PS-gewaltigen Boxermotor (!) ein Rallye-Rennen nach dem anderen. Doch einen Gegner konnte er nicht besiegen: die Europäische Union.

Spaßmobil mit Rennsport-Genen

Manche Autos sind unvernünftig, unzweckmäßig und eigentlich komplett überflüssig. Ihre einzige Daseinsberechtigung: Sie sollen Spaß machen.

Der sportliche Polo aus Spanien

Ibiza – so heißt nicht nur eine kleine spanische Insel, sondern auch der bekannteste Kleinwagen des spanischen Autoherstellers SEAT. Während der Ur-Ibiza Anfang der 1980er noch eine Eigenentwicklung war, hatte bei der zweiten Generation VW maßgeblich seine Finger im Spiel.