Klarlack in einem Arbeitsgang lackieren – richtig von Anfang an

Lackierer vor einem Auto

Auch wenn sie sie sich leicht unterschiedlich verhalten, ist doch die Verarbeitung der meisten Standox Klarlacke gleich: Sie werden in eineinhalb Spritzgängen aufgetragen. Auf dem YouTube-Kanal von Standox erklärt ein Fachmann, worauf es dabei zu achten gilt.

„Anfragen zum Thema Klarlacke häufen sich“

Vor allem der erste halbe Spritzgang wird nämlich oft falsch durchgeführt. Das ist aber bei weitem nicht die einzige Fehlerquelle. Auch die richtige Lagerungstemperatur wird nämlich oft nicht eingehalten. Das kann dann später zu Lackierfehlern führen, die gerade bei wertvollen Classic Cars ärgerlich sind. „Die Anfragen zum Thema Klarlacke häufen sich. Gerade, was High-Solid-Lacke angeht“, erklärt Harald Klöckner, Axalta International Training Leader und Refinish Product Specialist für die Region Europa, Naher Osten und Afrika. „Um hier Abhilfe zu leisten, hat Standox ein Tutorial dazu produziert.“

Die Temperatur hat Auswirkungen auf die Viskosität

Im Video zeigt der Experte, bei welcher Temperatur man Klarlacke lagern sollte und welche Auswirkungen diese auf die Viskosität hat. Außerdem demonstriert er, wie man den ersten halben Spritzgang mit anschließendem vollem Gang richtig durchführt.

So klappts mit dem ersten halben Gang

Klöckner fasst die Tipps aus dem Video zusammen: „Zuerst sollten Sie die Lackierpistole auf vollen Breitstahl und volle Materialmenge einstellen.“ Ist das erledigt, folgt der halbe Lackiergang: „Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass dieser Spritzgang nicht als Klebegang lackiert wird“, so Klöckner. „Benötigt wird ein dünner geschlossener Film. Wie das im Detail funktioniert, können Sie in unserem Video sehen.“

Das Trainingsvideo ist nicht das einzige zu diesem Thema auf YouTube/Standox. Ein weiteres zeigt die Vorteile der Arbeit mit dem VOC-Xtreme-Plus-Klarlack K9600. Klöckner: „Beide Videos zusammen machen Sie zu einem echten Klarlack-Profi!“